Suchmaschinen- optimierung

Website für Existenzgründer: 10 Tipps für den Start

Sie möch­ten sich selbst­stän­dig machen? Dann brau­chen Sie eine Web­site. Die gibt es quasi zum Null­ta­rif, wenn Sie selbst Hand anle­gen können.

Eine fir­men­ei­gene Web­site ermög­licht Ihnen in kur­zer Zeit Ihr Unter­neh­men und Ihre Pro­dukte vor­zu­stel­len und Kun­den­kon­takte zu knüp­fen. Jetzt wer­den Sie als Exis­tenz­grün­der sehr wahr­schein­lich nicht gleich mit einem fet­ten Marketing-Budget aus­ge­stat­tet sein und 1500 — 2000 Euro in eine Web­site inves­tie­ren. Das brau­chen Sie als Exis­tenz­grün­der näm­lich gar nicht. Wenn Sie tech­nisch in der Lage sind, eine Web­site selbst zu instal­lie­ren, kos­tet Sie das außer Ihrer Arbeits­zeit kei­nen Cent.

Eine Website ist für jeden Existenzgründer ein MussAller­dings ist der Inter­net­auf­tritt nur ein Teil einer Online­mar­ke­ting­maß­nahme. Nur die Web­site zu bauen und online zu stel­len, reicht nicht. Sie will auch bekannt gemacht sein. Und des­halb will ich Ihnen hier einige Tipps aus der Pra­xis geben, die Ihnen kurz­fris­tig Erfolge mit Ihrem Inter­net­auf­tritt brin­gen werden.

Tipp 1: Ziele defi­nie­ren und klare Posi­tio­nie­rung ausarbeiten

Bevor Sie sich Gedan­ken machen, wie Ihre Web­site aus­zu­se­hen hat, und wel­ches Con­tent Manage­ment Sys­tem Sie ein­set­zen, über­le­gen Sie sich zuerst, was Sie mit Ihrer Web­site errei­chen wol­len. Mög­li­che Ziele kön­nen sein:

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Tipps und Empfehlungen für das Internet-Marketing 2.0 in 2011

Marketingempfehlungen für 2011Der Druck, in Internet-Marketingmaßnahmen zu inves­tie­ren, hat nicht nur bei gro­ßen Unter­neh­men zuge­nom­men. Beson­ders kleine und mitt­lere Unter­neh­men erken­nen, wie wich­tig es für ihr Geschäft ist, in Such­ma­schi­nen, Networking-Portalen und auf Social Media-Plattformen prä­sent zu sein.

2011 wird sich diese Ent­wick­lung mas­siv fort­set­zen. In wel­che Marketing-Aktivitäten Unter­neh­men inves­tie­ren soll­ten, habe ich in mei­nen Tipps und Emp­feh­lun­gen für das Internet-Marketing 2.0 zusam­men­ge­stellt. Bei mei­ner Auf­stel­lung habe ich regio­nale Erkennt­nisse und Erfah­run­gen mit einbezogen.

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Neu realisierte Website-Projekte ohne Suchmaschinenoptimierung sind fehlinvestiert

In letz­ter Zeit häu­fen sich Anfra­gen von Unter­neh­men, die kürz­lich eine neue Web­site online gestellt haben. Sie suchen jetzt einen Dienst­leis­ter, der ihnen ihre Web­site für Google opti­miert. Ein Vor­ge­hen, wel­ches aus mei­ner Sicht höchst inef­fi­zi­ent ist. Natür­lich pro­fi­tiere ich von sol­chen Anfra­gen, weil nur eine für die Ziel­gruppe und für Google opti­mierte Web­site auch den Erfolg brin­gen wird.

Zahnarztpraxis Dr. Pietsch

Hätte die Agen­tur sich spa­ren kön­nen: Eine aus SEO-Sicht kata­stro­phal rea­li­sierte Web­site der Zahn­arzt­pra­xis Dr. Pietsch (Screen­shot vor Projektübernahme)

Es stellt sich die Frage, warum Unter­neh­men nicht gleich eine Agen­tur beauf­tra­gen, die unter den Gesichts­punk­ten von SEO eine Web­site rea­li­sie­ren las­sen? Anschei­nend ist die Bedeu­tung des The­mas SEO bei vie­len Unter­neh­men noch nicht sehr aus­ge­prägt. Viel­leicht sind aber auch die Agen­tu­ren (vor allem Wer­be­agen­tu­ren, die auch Web­sites bauen) noch nicht soweit kom­plette Lösun­gen anzubieten.

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SEMSEO 2010 — meine Eindrücke von der Konferenz">SEMSEO 2010 — meine Eindrücke von der Konferenz

2010 wird das Jahr der Such­ma­schi­nen”, so lau­tet der erste Satz der Kon­fe­renz­be­schrei­bung auf der Web­site des Ver­an­stal­ters aba­kus. Das hatte ich schon im Okto­ber letz­ten Jah­res ver­nom­men und mich zei­tig zur SEMSEO-Konferenz in Han­no­ver ange­mel­det. Als Internet-Redakteur ist das Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) natür­lich ein ele­men­ta­rer Bestand­teil mei­ner Arbeit. Bis­her habe ich mich über­wie­gend mit der On-Page-Optimierung beschäf­tigt, dem Pflicht­pro­gramm eines jeden Con­tent­ma­na­gers. Jetzt will ich mein Link-Aufbau-Wissen vertiefen.

Prof. Dr. Mario Fischer bei seinem Vortrag

Prof. Dr. Mario Fischer bei sei­nem Vortrag

Um die Szene der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer aus der Nähe ken­nen­zu­ler­nen, ist die Teil­nahme an einer der weni­gen Ver­an­stal­tun­gen Pflicht­pro­gramm. Nur so lässt sich aus ers­ter Hand in Erfah­rung brin­gen, wer in der Bran­che ein wirk­li­cher Profi ist. Sich nur in Blogs und Foren zu tum­meln, um damit sein Wis­sen zu erwei­tern, kann ganz schön frus­trie­rend sein. Es gibt (lei­der) in Sachen SEO keine geschrie­be­nen Gesetze und keine Ein­deu­tig­keit. Viel hilft zwar sich strin­gent an die Richt­li­nien von Google zu hal­ten, nur ver­ra­ten die nicht, wel­che Maß­nah­men den meis­ten Ein­fluss auf das Ran­king haben.

Unter den SEO´s gibt es stän­dig kon­tro­verse Dis­kus­sio­nen “was rankt, und was nicht”. Zwar sind einige emp­feh­lens­werte Bücher auf dem Markt, aller­dings hin­ken die auch der Aktua­li­tät stets durch die per­ma­nente Wei­ter­ent­wick­lung des Google Algo­rith­mus hin­ter­her. Die Maß­nahme, die ges­tern noch funk­tio­nierte, kann mor­gen schon keine Bedeu­tung mehr für das Ran­king der eige­nen Web­site haben (Bei­spiel Page Rank).

Wenn man also nicht stän­dig “Trail and Error” spie­len möchte, hält man sich an die Erfah­run­gen der SEO-Experten. Auf der SEMSEO gabs davon reich­lich. Zum Bei­spiel Prof. Dr. Mario Fischer. Er refe­rierte zum Thema Link­auf­bau und Repu­ta­tion. Bei sei­nem Vor­trag viel mir auf, dass es gerade beim Link­auf­bau auf Sau­ber­keit und Qua­li­tät ankommt. Also Dinge, wie Dup­li­cate Con­tent, defekte Links sind abso­lut zu ver­mei­den. Am Schluss sei­nes sehr unter­halt­sa­men Vor­trags stellte er ein neues SEO-Magazin vor, wel­ches in Kürze zwei­mo­nat­lich auf den Markt kommt. Es trägt den Titel Website-Boosting, so wie sein gleich­na­mi­ges Buch.

Span­nend fand ich auch die Prä­sen­ta­tion von Jens Fauld­rath, Team­lei­ter SEO bei der Deut­schen Tele­kom, zum Thema “Inhouse-SEO”. Bei die­sem Vor­trag wurde auf die stra­te­gi­sche Sicht­weise von SEO ein­ge­gan­gen. Die zen­trale Frage war, wie wird unter­neh­mens­weit über alle Pro­dukte und Abtei­lun­gen hin­weg SEO orga­ni­siert und umge­setzt. Eine her­aus­for­dernde Auf­gabe, die sehr viel mit Chan­ge­ma­nage­ment und Pro­zess­op­ti­mie­rung zu tun hat.

Kurz erwäh­nen möchte ich noch die SEO-Klinik am Schluss der SEMSEO. Hier mode­rierte kein gerin­ge­rer als Mar­kus Tand­ler alias “Media­do­nis” das Panel. Es ist ja schon so was wie der Come­dian unter den SEO´s. Der Mann ist ein­fach total unter­halt­sam und weis genau, wovon er spricht. Sein Job war es zusam­men mit wei­tere Exper­ten einige Web­sites von SEO´s aus dem Publi­kum zu prü­fen. Den Mut der Gäste, die sich einem Kurz­test unter­zo­gen, war schon zu bewun­dern, denn Mar­kus nahm kein Blatt vor den Mund und zeigte mög­li­che Schwä­chen auf. Aller­dings tat er das mit viel Witz und Schlagfertigkeit.

Mein Fazit: Such­ma­sch­nen­op­ti­mie­rung ist ein hoch­kom­ple­xes Thema je tie­fer man sich damit beschäf­tigt. Erfreu­li­cher­weise hat der SEO-Markt deut­lich an Serio­si­tät gewon­nen. Das hat man auch an den tol­len Vor­trä­gen auf der SEMSEO gese­hen. Und: Es lohnt sich in jedem Fall, von den Bes­ten zu lernen.

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