Social Media

Social Media als dauerhafte Möglichkeit in der Wahrnehmung der Kunden zu bleiben

Ver­trau­ens­auf­bau per Dia­log — wie Face­book, twit­ter und Blogs bei der Kun­den­ge­win­nung und –bin­dung unterstützen

Social Media als dauerhafte Möglichkeit in der Wahrnehmung der Kunden zu bleibenKun­den­be­zie­hun­gen wer­den in der heu­ti­gen Zeit zu einem gro­ßen Teil über das WWW auf­ge­baut. Dabei spie­len neben der Unternehmens-Website oder dem Web­shop auch soziale Medien, wie Face­book, Google+ oder Blogs eine Rolle im Kun­den­ge­win­nungs­pro­zess. Social Media dient der Inter­ak­tion und des Aus­tau­sches von Mensch zu Mensch. Es wird des­halb immer mehr genutzt, weil hier sehr offen über Erfah­run­gen mit Pro­duk­ten, Dienst­leis­tun­gen, Mar­ken oder Unter­neh­men dis­ku­tiert wird.

Social Media als Markt sehen
Wenn Sie Social Media Platt­for­men als eine Art von Markt­plät­zen betrach­ten, so haben Sie als Unter­neh­men die Mög­lich­keit, sich an die­sem Markt­platz zu betei­li­gen. Er dient aller­dings weni­ger dem direk­ten Ver­kau­fen, son­dern als ver­trau­ens­bil­dende Maß­nahme und dem Auf­bau eines Dia­logs. Viele Unter­neh­men scheuen bis­her den Auf­wand, ihren eige­nen Markt­platz in twit­ter, face­book oder youtube ein­zu­rich­ten. Sie sehen Social Media als pure Zeit­ver­schwen­dung.
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Social Media-Workshop in Fulda

Update 05.10.11

Der Ter­min für den Work­shop hat HKL auf das Früh­jahr 2012 ver­scho­ben. Infos wer­den recht­zei­tig veröffentlicht.

Eine Koope­ra­tion mit dem HKL-Team

HKL-Seminare ver­an­stal­tet den ers­ten Social Media-Workshop am 8. Okto­ber 2011 in Fulda im Park­ho­tel Kol­ping­haus. Er rich­tet sich an Geschäfts­füh­rer klei­ner und mitt­le­rer Unter­neh­men sowie Ver­ant­wort­li­che für Mar­ke­ting und Ver­trieb. Alle Infor­ma­tio­nen hierzu sind auf der Workshop-Website veröffentlicht.

Hier in die­sem Blog­bei­trag beant­worte ich ein paar selbst gestellte Fra­gen, wie es dazu kam, einen Work­shop die­ser Art zu organisieren.

Social Media ist für Gründer wichtig, um schnell bekannt zu werden

Social Media Work­shop in Fulda


Wie kam es zu der Idee einen Social Media-Workshop durch­zu­füh­ren?

Die Begeis­te­rung für das Thema und die Mög­lich­kei­ten Social Media für das Mar­ke­ting zu nut­zen, hatte ich Heike Kunte-Link schon im April die­sen Jah­res ver­mit­teln kön­nen. Heike erklärte mir, dass es so gut wie kaum Wis­sen bei ihren Kun­den bezüg­lich Social Media gibt. Viele Unter­neh­men hät­ten sich zwar rudi­men­tär, aber wenig kon­kret mit Face­book & Co. aus­ein­an­der­ge­setzt. Dir meis­ten Kun­den von Heike stün­den dem Thema eher kri­tisch gegen­über. Als ich ihr zeigte, wel­che Chan­cen und Mög­lich­kei­ten im Social Mar­ke­ting ste­cken, sprach Sie mich schließ­lich an, ob ich mir vor­stel­len kann, einen Work­shop über Social Media zu gestal­ten.
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Fuldaer Unternehmer sollten Internetmarketing mehr Priorität einräumen, wenn sie weiterhin Kunden gewinnen wollen

Nur eine Web­site zu haben, ist in Zei­ten von Web­mar­ke­ting, Social Media und Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung zu wenig

jetzt den richtigen strategischen Zug im Marketing machenWas war das frü­her doch so ein­fach, als es noch kein Inter­net gab und Kun­den über hei­mi­sche Zei­tun­gen mit Anzei­gen zum Kauf von Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen gewon­nen wur­den. Eine Agen­tur bekam den Auf­trag die Anzeige zu erstel­len. Nach deren Frei­gabe und Auf­trags­er­tei­lung an die Anzei­gen­ab­tei­lung, war die Arbeit erle­digt. Diese Form des Mar­ke­tings hat sich durch das Inter­net stark gewandelt.

Prin­t­an­zei­gen loh­nen sich immer weni­ger
Auf der einen Seite loh­nen sich Anzei­gen kaum noch, weil die Druck­auf­la­gen der Zei­tun­gen zurück­ge­hen und Men­schen lie­ber im Web ein­kau­fen bzw. sich infor­mie­ren. Und auf der ande­ren Seite macht den Unter­neh­mern das Mar­ke­ting im Web deut­lich mehr Arbeit, denn die bes­ten Plätze in Google — der Ein­stieg aller Ver­brau­cher in die Welt des Inter­nets — sind umkämpft. Die Top-Platzierung muss sich intel­li­gent mit ver­schie­de­nen Onlinemarketing-Maßnahmen erobert wer­den. Weiterlesen

Die Gefahr von Zeitungen und Fernsehen sind allgegenwärtig

Ein Ver­such den Spieß in Sachen Medi­en­nut­zung umzudrehen.

Wer sich mit dem Thema Social Media so inten­siv beschäf­tigt wie ich, hat für das Pro und Kon­tra immer ein offe­nes Ohr. Ein Arti­kel im Ful­daer Markt­korb vom 09.02.11 ist Anlass für die­sen Blog­bei­trag, bei dem (wie­der mal) vor den Gefah­ren von Social Media gewarnt wird. Dies­mal ist vom “Vir­tu­el­lem Strip­tease bei Face­book & Co.” die Rede.

Mediennutzung in den letzten 30ig JahrenAuch wenn die Bericht­er­stat­tung grund­sätz­lich wich­tig ist, werde ich den Ein­druck nicht los, dass die klas­si­schen Medien, wie Zei­tun­gen, Radio und TV ein Pro­blem mit der Kon­kur­renz aus dem Inter­net haben. Wenn ich den Arti­kel lese, wird mei­nem Gewis­sen ein­ge­re­det, dass ich glück­li­cher und siche­rer lebe, wenn ich soziale Medien im Inter­net meide.

Die­ses Feed­back erhalte ich oft auch in Gesprä­chen mit Kun­den. Diese ste­hen durch die meist ein­sei­tige Bericht­er­stat­tung aus dem Fern­se­hen — bei­spiels­weise face­book — nega­tiv gegen­über. Ihre Wahr­neh­mung wird auf eine Gene­ra­li­sie­rung redu­ziert. Näm­lich face­book ist böse und eine Daten­krake. Also las­sen wir bes­ser die Fin­ger davon.

Auf Basis des Arti­kels im Ful­daer Wer­be­blätt­chen drehe ich nun den Spieß mal um und zwar so, als wäre er von jeman­den geschrie­ben wor­den, der in der Social Media-Welt lebt und auf die Gefah­ren von Zei­tun­gen und Fern­se­hen auf­merk­sam macht. Ich emp­fehle par­al­lel den Arti­kel des Markt­korbs in einem zwei­ten Brow­ser­fens­ter zu öffnen, um die The­ma­tik zu ver­ste­hen bzw. zu ver­fol­gen.

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Die Social Media-Dimension in Zahlen — Achtung! Schwindeleregend

Die Welt des Social Media wird ja gerne in Wer­ten der Super­la­tive dar­ge­stellt. Die Videos der Social Media Revo­lu­tion prot­zen ja nur so mit fünf– bis neun­stel­li­gen Nul­len vor einer Zahl. Rich­tig deut­lich wird für mich jedoch diese Dimen­sion, wenn ich mir den Social Media Count anschaue. Es ist schon irre, wie viele tweets per twit­ter pro Sekunde abge­setzt, Kom­men­tare in face­book ver­öf­fent­licht oder Apps im Apple-Shops her­un­ter­ge­la­den wer­den. Da stellt sich dann schon die berich­tigte Frage: Ist Social Media nur eine Mode­er­schei­nung. Ganz sicher nicht (mehr).

Beim Thema Social Media stellen sich die gleichen Fragen, wie für jede andere Art des Marketings

Social Media Exper­tin Nicole Simon stellt in einem Inter­view mit dem Fach­ma­ga­zin inter­net­world fest, dass  die Wahr­neh­mung für Social Media in Unter­neh­men lang­sam ange­kom­men ist. Ent­schei­dend sei sich mit der The­ma­tik über­haupt aus­ein­an­der zu set­zen. Genau diese Mei­nung ver­trete ich auch. In wie weit sich die jewei­li­gen Platt­for­men dann in das Gesamt­mar­ke­ting inte­grie­ren las­sen, ist im nächs­ten Schritt zu prü­fen. Die Fra­gen, die sich zum Sinn und zum Nut­zen von Social Media stel­len, sind letzt­lich die glei­chen, wie sie grund­sätz­lich im Mar­ke­ting gestellt wer­den: Was will ich erei­chen, wel­che Ziel­gruppe will ich errei­chen, wo infor­miert sie sich, und so weiter.

Rhönwanderung, Xingtreffen und Social-Media-Vortrag am 9.10.10

Herbststimmung im Schwarzen Moor

Herbst­stim­mung im Schwar­zen Moor

Die Herbst­zeit ist wie­der eine gute Gele­gen­heit Net­wor­king und Erho­lung mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Am 9. Okto­ber lädt des­halb die Xing-Gruppe Rhön zur Herbst­wan­de­rung mit anschlie­ßen­dem Vor­trag und einem Abend­es­sen (Essen und Getränke Selbst­zah­ler) ein.

Treff­punkt ist der Park­platz Drei­län­der­eck am Schwar­zen Moor. Um 15:00 Uhr geht´s los. Die Wan­de­rung neben dem Erho­lungs­fak­tor natür­lich die Gele­gen­heit zum Netz­wer­ken. Nach etwa zwei Stun­den fah­ren wir dann gemein­sam in die  Rhö­ner Schau­kel­te­rei nach Sei­ferts. Hier werde ich einen kurz­wei­li­gen Vor­trag zu fol­gen­dem Thema halten:

Social Media für kleine Unternehmen

Blogs, face­book und twit­ter — das Ende der Pas­si­vi­tät im Web

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen nötig sind, um von Social Media zu pro­fi­tie­ren
und wie es sich als Mar­ke­ting– und Ver­triebs­in­stru­ment nut­zen lässt.
Tipps und Emp­feh­lun­gen von Tho­mas Noll

Das wird ca eine halbe bis drei­vier­tel Stunde dau­ern. Im Anschluss wird uns dann Jür­gen Kren­zer mit sei­nen Rhö­ner Köst­lich­kei­ten kuli­na­risch verwöhnen.

Alle Part­ner, Kun­den und Inter­es­sen­ten sind herz­lich ein­ge­la­den. Hier gehts direkt zur Anmel­dung.

Die Orga­ni­sa­tion des Tref­fens haben Percy Grü­te­rich und Tho­mas Noll übernommen.

Regionale Unternehmer hinken in Sachen Social Media hinterher — es ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten

www-200pixOst­hes­sens Unter­neh­men hin­ken in Sachen Social Media der Ent­wick­lung zum größ­ten Teil hin­ter­her. Viel­leicht ist das keine neue Erkennt­nis, aber ich finde sowas ist ein Blog­bei­trag wert.

Bei zahl­rei­chen Gesprä­chen mit Unter­neh­mern mei­ner Ziel­gruppe (kleine und mitt­lere Unter­neh­men) stelle ich immer wie­der fest, dass deren Denk­weise in der Welt von Web 2.0 noch gar nicht ange­kom­men ist. Selbst Web 1.0 ist vie­ler­orts noch nicht rich­tig begrif­fen. Das große WWW wird immer noch als Tech­nik ver­stan­den und nicht als Medium.

Nach wie vor ist die Wahr­neh­mung der Ent­schei­der und Geschäfts­füh­rer von einer erfolg­rei­chen Web­site deren Optik. Aktu­elle Inhalte? Fehl­an­zeige. Einige haben zwar bereits in ein Con­tent Manage­ment Sys­tem inves­tiert, nut­zen aber die Mög­lich­kei­ten sol­cher Sys­teme nicht. Die Prio­ri­tä­ten für die Pflege und die Ver­mark­tung des eige­nen Unter­neh­mens über´s Web sind gleich Null.

Wenn ich dann mit The­men wie Blogs, twit­ter, Video und PR-Arbeit komme, ver­ste­hen die meis­ten nur Bahn­hof. Die Aus­nahme bil­det das Unter­neh­mens­netz­werk XING. Hier sind doch die meis­ten schon aktiv gewor­den, wenn auch nur mit halb­her­zi­gen Engagement.

Mitt­ler­weile bin ich in mei­nen Erst­ge­sprä­chen dazu über­ge­gan­gen, zunächst ein Stück Auf­klä­rungs­ar­beit zu leis­ten. Ich stelle fest, dass die Unter­neh­mer ein­fach eine Ori­en­tie­rung brau­chen, wohin sich das Inter­net ent­wi­ckeln wird. Denn eins ist klar: Die­je­ni­gen Unter­neh­men, die es nicht ver­ste­hen das Inter­net als Instru­ment des Mar­ke­tings zu nut­zen, wer­den es schwie­rig haben lang­fris­tig in ihrem Geschäft Erfolg zu haben. Es sei denn sie sind die Könige des Emp­feh­lungs­mar­ke­tings. Sowas habe ich auch schon ken­nen­ge­lernt, dann brau­chen diese aller­dings auch keine Website.

Die Geschäfts­füh­rer haben also mit­tel­fris­tig einige Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Die wich­tigste wird sein, mehr Zeit in die­ses Thema zu inves­tie­ren. Es reicht mei­ner Mei­nung nach nicht aus, alle Internet-Aktivitäten einer Agen­tur, wie bei­spiels­weise mei­ner, zu über­las­sen (was die meis­ten ja am liebs­ten tun wür­den). Hier ist die Mit­ar­beit des Geschäfts­füh­rers gefragt und zwar in der Form, bei allen unter­neh­me­ri­schen Hand­lun­gen in Bezug auf sein Geschäft stets das Inter­net mit ein­zu­be­zie­hen. Ist diese Denk­weise in den Köp­fen der Unter­neh­mer erst ein­mal instal­liert, ist schon viel erreicht.

Bei­spiel: Der Inha­ber eines Sani­tär­be­trie­bes hat bei einem Kun­den ein neues Bad ein­ge­rich­tet. Nach Abschluss der Bau­ar­bei­ten sehen die nächs­ten Schritte aus Sicht des Mar­ke­tings so aus:

  • Den Kun­den fra­gen, ob er bereit ist ihm ein Testi­mo­nial zu geben.
  • Mit dem Kun­den abklä­ren, ob er bereit ist Fotos schie­ßen zu las­sen, oder ein kur­zes Video von sei­nem Bad dre­hen zu lassen.
  • Den Kun­den fra­gen, ob über sein Bad-Projekt eine kurze Story geschrie­ben wer­den darf.

Das war´s schon. Inves­ti­tion: keine zwei Minu­ten. Die Aus­füh­rung der Mar­ke­ting­maß­nah­men dele­giert der Geschäfts­füh­rer an eine Agen­tur, die dann die nächs­ten Schritte einleitet.

Was kann jetzt dar­aus gemacht werden?

  • Ein redak­tio­nel­ler Bei­trag in Form einer Pro­jekt­story zur Ver­öf­fent­li­chung auf der Web­site oder in einem Artikel-Portal.
  • Eine Foto­ga­le­rie auf der Web­site veröffentlichen
  • Das Testi­mo­nial des Kun­den pro­mi­nent auf der Web­site platzieren
  • Ein Kurz­vi­deo auf Youtube hoch­la­den und dann auch auf der Web­site einstellen
  • über das Pro­jekt twittern

Inves­ti­tion um die gan­zen Maß­nah­men umzu­set­zen? Je nach Anspruch und Umfang ca. 8 — 12 Stun­den.
Nut­zen: Eine tolle Refe­renz, die neue Kun­den brin­gen wird, denn das was der Sani­tär­be­trieb ver­kauft und rea­li­siert inter­es­siert poten­zi­elle Kunden.

Das wäre für mich ein Ansatz, wie ein Unter­neh­mer aktiv die Mög­lich­kei­ten des Inter­nets, ins­be­son­dere von Social Media, nut­zen würde. Dann werde ich mich nun daran machen ein Instal­la­teur in den Köp­fen mei­ner Kun­den zu wer­den und dann klappt es auch mit Social Media Marketing.

Übri­gens:
Ein tol­les Bei­spiel, wie Social Media Mar­ke­ting in der Pra­xis funk­tio­nie­ren kann, ist der Hote­lier Jür­gen Kren­zer aus Sei­ferts in der Rhön. Er ver­steht es die ganze Kla­via­tur des Web 2.0 für sein Geschäft zu nut­zen. Jür­gen blogt, twit­tert und hält seine Web­site stehts aktu­ell. Unbe­dingt mal rein­schauen unter: www.rhoenerlebnis.de
Sein twitter-Account: twitter.com/rhoenschaf

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