SEO

Website für Existenzgründer: 10 Tipps für den Start

Sie möch­ten sich selbst­stän­dig machen? Dann brau­chen Sie eine Web­site. Die gibt es quasi zum Null­ta­rif, wenn Sie selbst Hand anle­gen können.

Eine fir­men­ei­gene Web­site ermög­licht Ihnen in kur­zer Zeit Ihr Unter­neh­men und Ihre Pro­dukte vor­zu­stel­len und Kun­den­kon­takte zu knüp­fen. Jetzt wer­den Sie als Exis­tenz­grün­der sehr wahr­schein­lich nicht gleich mit einem fet­ten Marketing-Budget aus­ge­stat­tet sein und 1500 — 2000 Euro in eine Web­site inves­tie­ren. Das brau­chen Sie als Exis­tenz­grün­der näm­lich gar nicht. Wenn Sie tech­nisch in der Lage sind, eine Web­site selbst zu instal­lie­ren, kos­tet Sie das außer Ihrer Arbeits­zeit kei­nen Cent.

Eine Website ist für jeden Existenzgründer ein MussAller­dings ist der Inter­net­auf­tritt nur ein Teil einer Online­mar­ke­ting­maß­nahme. Nur die Web­site zu bauen und online zu stel­len, reicht nicht. Sie will auch bekannt gemacht sein. Und des­halb will ich Ihnen hier einige Tipps aus der Pra­xis geben, die Ihnen kurz­fris­tig Erfolge mit Ihrem Inter­net­auf­tritt brin­gen werden.

Tipp 1: Ziele defi­nie­ren und klare Posi­tio­nie­rung ausarbeiten

Bevor Sie sich Gedan­ken machen, wie Ihre Web­site aus­zu­se­hen hat, und wel­ches Con­tent Manage­ment Sys­tem Sie ein­set­zen, über­le­gen Sie sich zuerst, was Sie mit Ihrer Web­site errei­chen wol­len. Mög­li­che Ziele kön­nen sein:

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Internetmarketing für Arztpraxen — was ist wirklich relevant, um Erfolg zu haben?

Regio­na­li­tät und Repu­ta­tion sind ent­schei­dend, um neue Pati­en­ten zu gewinnen

Neue Patienten gewinnen mit dem richtigen InternetmarketingDa ich schon einige Arzt­pra­xen bei der Ver­mark­tung ihrer Web­site unter­stützt habe, möchte ich die Gele­gen­heit nut­zen, hier ein paar Erfah­run­gen zu ver­öf­fent­li­chen. Arzt-Websites sind in länd­li­chen Regio­nen meist noch recht haus­ba­cken umge­setzt und das Online-Marketing wird kaum genutzt. Das ist schade, denn damit wird Poten­zial zur Gewin­nung neuer Pati­en­ten ver­spielt. Oft rei­chen schon kleine Ver­än­de­run­gen aus, um die Web­site in ihrer Auf­find­bar­keit in Google zu verbessern.

Das Such­ver­hal­ten der Pati­en­ten ist ent­schei­dend
Im Grunde genom­men ist die Opti­mie­rung einer Praxis-Website ein­fach, wenn Sie sich in die Lage eines Pati­en­ten oder Kun­den ver­set­zen. Diese geben bei der Suche so gut wie immer den Fach­be­reich und den Ort an. Bei­spiel: “Zahn­arzt Fulda”. Falls der Arzt bereits bekannt ist, wird nach des­sen Namen und der Stadt gesucht.
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Erfolglose KMU-Websites: Designverliebt statt Content getrieben

Anschei­nend haben man­che Unter­neh­men immer noch nicht genug Geld in den Satz gesetzt, wenn sie nach wie vor Web­sites  nur nach dem Design beurteilen.

Es ist die immer­wäh­rende Dis­kus­sion, die ich mit Leu­ten führe, die glau­ben eine gute Web­site muss vor allem eins sein: Gut aus­se­hen. Das kann zuge­ge­ben schon ziem­lich ner­ven, denn meist sind diese Web­site eins nicht: Erfolg­reich. Des­halb wird es Zeit hier mal eine klare Ansage zu machen, was wirk­lich an einer erfolg­rei­chen KMU-Website rele­vant ist.

“Keine Ahnung haben wir viel”: Nicht nur Fir­men­chefs haben oft kei­nen blas­sen Schim­mer, was eine gute Web­site wirk­lich aus­macht. Auch genü­gend Desi­gner glau­ben immer noch, dass die Optik das Erfolgs­kri­te­rium einer Firmen-Website dar­stellt. Das schlimme daran ist: Kun­den glau­ben das. Selbst in der heu­ti­gen Zeit, wo es sich doch rum­ge­spro­chen haben müsste, dass es vor allem die Inhalte sind, die in ers­ter Linie Kun­den und Such­ma­schi­nen überzeugen.

Ihre Gute Fee in Hofbieber

Abbil­dung oben: Sicher­lich gibt es schö­nere Web­sites: Ihre Gute Fee ist ein Low-Budget-Projekt, wel­ches ich umge­setzt habe. Durch die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bekommt die Kun­din meh­rere Anfra­gen pro Woche. Vor­her hatte sie gar keine bekommen.

Von wem rede ich: Von Unternehmens-Website klei­ne­rer und mitt­le­rer Unter­neh­men. Mei­ner bevor­zugte Ziel­gruppe. Ange­sichts meist nicht so gro­ßer Bud­gets ver­til­gen bei Stan­dard­pro­jek­ten die Gestal­tung und die tech­ni­sche Umset­zung den Löwen­an­teil der Kos­ten. Texte und Bil­der sind oft auf das nötigste redu­ziert. Die OnPage-Suchmschinenoptimierung wird so gut wie gar nicht berück­sich­tigt. Das ist der der­zei­tige Stand mei­ner Erkennt­nisse bei vie­len Pro­jek­ten, mit denen ich in Berüh­rung komme. Ein unhalt­ba­rer Zustand in unse­rer Region wie ich meine.
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Lassen Sie sich die Erfolge zeigen, wenn Sie eine Internetagentur für Ihre Website beauftragen

In der Region Ost­hes­sen gibt es eine ganze Menge an Inter­net­agen­tu­ren. In mei­nen Lese­zei­chen im Brow­ser habe ich über 40 von ihnen gezählt. Der größte Teil von den Agen­tu­ren hat über­wie­gend ein ähnli­ches Dienst­leis­tungsport­fo­lio. Näm­lich Web­sites tech­nisch und gestal­te­risch umzu­set­zen. Immer mehr Webagen­tu­ren bie­ten auch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung an.

Con­ver­sion ist der rele­vante Fak­tor
Für Kun­den stellt sich bei einem Relaunch oder einer neuen Rea­li­sie­rung einer Web­site die Frage, mit wem sie zusam­men­ar­bei­ten will. Rele­vant ist hier­bei in ers­ter Linie wel­che Erfolge die Webagen­tu­ren nach­wei­sen kön­nen und zwar in Form von Kon­taktan­fra­gen (siehe Screen­shot), Buchun­gen oder Bestel­lun­gen (die soge­nannte Con­ver­sion). Natür­lich sind auch die Gestal­tung der Web­site und das ein­ge­setzte Con­tent Manage­ment Sys­tem wich­tig, doch nutzt das alles nichts, wenn die Home­page nicht kon­ver­tiert.
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Neu realisierte Website-Projekte ohne Suchmaschinenoptimierung sind fehlinvestiert

In letz­ter Zeit häu­fen sich Anfra­gen von Unter­neh­men, die kürz­lich eine neue Web­site online gestellt haben. Sie suchen jetzt einen Dienst­leis­ter, der ihnen ihre Web­site für Google opti­miert. Ein Vor­ge­hen, wel­ches aus mei­ner Sicht höchst inef­fi­zi­ent ist. Natür­lich pro­fi­tiere ich von sol­chen Anfra­gen, weil nur eine für die Ziel­gruppe und für Google opti­mierte Web­site auch den Erfolg brin­gen wird.

Zahnarztpraxis Dr. Pietsch

Hätte die Agen­tur sich spa­ren kön­nen: Eine aus SEO-Sicht kata­stro­phal rea­li­sierte Web­site der Zahn­arzt­pra­xis Dr. Pietsch (Screen­shot vor Projektübernahme)

Es stellt sich die Frage, warum Unter­neh­men nicht gleich eine Agen­tur beauf­tra­gen, die unter den Gesichts­punk­ten von SEO eine Web­site rea­li­sie­ren las­sen? Anschei­nend ist die Bedeu­tung des The­mas SEO bei vie­len Unter­neh­men noch nicht sehr aus­ge­prägt. Viel­leicht sind aber auch die Agen­tu­ren (vor allem Wer­be­agen­tu­ren, die auch Web­sites bauen) noch nicht soweit kom­plette Lösun­gen anzubieten.

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Erster SEO-Stammtisch in Fulda / Petersberg am 21. April 2010

Beim letz­ten Tref­fen der “Zeit­sprin­ger” (so nen­nen sich die Mit­glie­der des IT-Forums Zeit­sprung Fulda e.V.) im ITZ-Fulda hat­ten Michael Mül­ler von Vir­tual Trends und ich die Idee einen SEO-Stammtisch ins Leben zu rufen. Jetzt hat Michael die Initia­tive ergrif­fen und eine Micro­site online gestellt. Es geht also los. Wer von den Web-Agenturen in Ost­hes­sen Lust hat zum Stamm­tisch zu kom­men, ist herz­lich eingeladen.

Der Ter­min: 21. April um 19.00 Uhr im Café Del Sol in Peters­berg. Detail-Infos unter www.seos-stammtisch.de

SEO als Strategie ansehen, nicht als Einzelmaßnahme">SEO als Strategie ansehen, nicht als Einzelmaßnahme

Durch meine Arbeit als Internet-Redakteur habe ich ja berufs­be­dingt mit dem Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung zu tun. In letz­ter Zeit häu­fen sich Anfra­gen, wo es den Kun­den nur darum geht, dass ich für sie Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung über­nehme. Zum Teil sind (meist nicht aus der Region Ost­hes­sen) Agen­tu­ren mit SEO-Maßnahmen bereits beauf­tragt worden.

Kun­den nicht zufrie­den mit SEO-AgenturenSEO erfordet eine ganzheitliche Strategie
Die Kun­den sind aller­dings nicht zufrie­den mit den Ergeb­nis­sen und hof­fen jetzt, dass ich Ihnen hel­fen kann. Schaue ich mir die Web­site und die SERP´s (Abkür­zung für “Ergeb­nisse in der Such­ma­schine”) genauer an, wird mir klar, warum die Kun­den unzu­frie­den sein müs­sen. SEO wird nicht stra­te­gisch umge­setzt, son­dern als Ein­zel­maß­nahme. Das Motto könnte bei so man­chen Kun­den lau­ten: “Haupt­sa­che ich stehe mit mei­ner Web­site zu den ein­ge­ge­be­nen Key­words ganz oben bei Google, alles andere inter­es­siert mich nicht!” Gebe ich dann den Kun­den einige Bei­spiele, was alles an On-Page und Off-Page-Maßnahmen alles ver­ges­sen wurde, sehe ich lange Gesichter.

Ohne SEO-Grundlagen, kein Erfolg
Hier einige Bei­spiele, was mir in der täg­li­chen Pra­xis bei Kun­den­pro­jek­ten auffällt:

  • Es wer­den keine Title-Tags gepflegt
  • Descrip­ti­ons sind mit 08/15-Texten belegt oder feh­len komplett
  • Die Lan­dig­page hat so gut wie nichts mit der Keyword-Kombi zu tun und lädt Besu­cher nicht ein, das Ange­bot näher zu durchforsten
  • Es gibt keine Web­mas­ter­tools zur Kon­trolle und zur Optimierung
  • jede Menge Texte sind in Bil­dern untergebracht
  • und, und, und …

Von nütz­li­chen Bei­trä­gen, Refe­renz­be­rich­ten oder Fach­ar­ti­keln haben die meis­ten noch nie was gehört. Wenn doch, dann ist das ist ja mit viel Arbeit ver­bun­den und “bringt sowieso nix”. Ich frage mich schon, wie sol­che Inter­net­pro­jekte Erfolg haben? Tja, wenn SEO so ein­fach wäre, würde es nur noch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer geben und ich wäre mei­nen Job los.

Sechs Standard-Kriterien damit SEO über­haupt funk­tio­niert
Zum Glück ist es nicht so. Meine Emp­feh­lung — und die bestä­tigt sich immer wie­der — ist fol­gende: SEO ist eine Stra­te­gie und keine Ein­zel­maß­nahme. Und schon gar nicht ad hoc mit schnel­lem Erfolg. Wenn ich On– und Off-Page-Optimierung in sechs Punk­ten dar­stelle, erge­ben sich für mich fol­gende Standard-Kriterien für stra­te­gi­sche Suchmaschinenoptimierung:

  1. Ziele: Kon­takte, Con­ver­sion, Wahrnehmung
  2. Con­tent: Nütz­li­che Inhalte auf der Web­site, der rele­vante Key­words und Keyword-Kombinationen beinhaltet
  3. Link­auf­bau: Online-PR, Fach­ar­ti­kel, Blogs (mit ent­spre­chen­der Verlinkung)
  4. Web­site / CMS: Title-Tags– und Descrip­ti­ons pfle­gen; Indi­zie­rung: Navi­ga­tion, Struk­tur, URL-Darstellung, XML-Sitmap
  5. Web­ser­ver: Kon­fi­gu­ra­tion, Performance
  6. Google: Web­mas­ter­tools, Analytics

Ent­schei­dend ist: die gesamte Pro­zess­kette muss stim­men. Also von der Suche eines Users in Google, über das Such­er­geb­nis zur Lan­dig­page, den Website-Inhalten bis zur Kon­takt­auf­nahme bzw. dem Kauf. Ist ein Glied zu schwach, kos­tet das wert­volle Kundenkontakte.

Überg­rei­fende SEO-Kriterien beach­ten
In mei­nen Kun­den­ge­sprä­chen fällt mir auch immer wie­der auf, dass SEO eine in sich iso­lierte Maß­nahme ist. Die Web-Pflege wird von einem Mit­ar­bei­ter oder einer exter­nen Agen­tur über­nom­men. Der oder sie sind aber nicht in die SEO-Aktivitäten invol­viert. Der SEO-Agentur wie­derum scheint es egal zu sein, was mit der Pflege und der Admi­nis­tra­tion der Web­site geschieht. Wenn hier nicht kon­struk­tiv zusam­men gear­bei­tet wird, wie soll da ein kon­ti­nu­ier­li­cher Ver­bes­se­rungs­pro­zess statt­fin­den? Alle Betei­lig­ten, ange­fan­gen vom Web­de­si­gner, über den Webent­wick­ler, bis zum Redak­teur sind in das Pro­jekt ein­zu­be­zie­hen. Die Ent­schei­dun­gen was umge­setzt wird trifft schließ­lich der Ver­ant­wort­li­che für das Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, vor­aus­ge­setzt er hat die Kom­pe­tenz und die Über­sicht in alle Prozesse.

Mein Fazit
SEO bedeu­tet, dass:

  • alle Betei­lig­ten am glei­chen Strang zie­hen und glei­cher­ma­ßen am Erfolg mitarbeiten
  • die ein­zel­nen SEO-Puzzleteile zu einem Bild zusam­men­ge­fügt werden
  • Aus­dauer und Kon­ti­nui­tät den lang­fris­ti­gen Gewinn brin­gen werden

Feed­back wie immer gerne!

SEMSEO 2010 — meine Eindrücke von der Konferenz">SEMSEO 2010 — meine Eindrücke von der Konferenz

2010 wird das Jahr der Such­ma­schi­nen”, so lau­tet der erste Satz der Kon­fe­renz­be­schrei­bung auf der Web­site des Ver­an­stal­ters aba­kus. Das hatte ich schon im Okto­ber letz­ten Jah­res ver­nom­men und mich zei­tig zur SEMSEO-Konferenz in Han­no­ver ange­mel­det. Als Internet-Redakteur ist das Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) natür­lich ein ele­men­ta­rer Bestand­teil mei­ner Arbeit. Bis­her habe ich mich über­wie­gend mit der On-Page-Optimierung beschäf­tigt, dem Pflicht­pro­gramm eines jeden Con­tent­ma­na­gers. Jetzt will ich mein Link-Aufbau-Wissen vertiefen.

Prof. Dr. Mario Fischer bei seinem Vortrag

Prof. Dr. Mario Fischer bei sei­nem Vortrag

Um die Szene der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer aus der Nähe ken­nen­zu­ler­nen, ist die Teil­nahme an einer der weni­gen Ver­an­stal­tun­gen Pflicht­pro­gramm. Nur so lässt sich aus ers­ter Hand in Erfah­rung brin­gen, wer in der Bran­che ein wirk­li­cher Profi ist. Sich nur in Blogs und Foren zu tum­meln, um damit sein Wis­sen zu erwei­tern, kann ganz schön frus­trie­rend sein. Es gibt (lei­der) in Sachen SEO keine geschrie­be­nen Gesetze und keine Ein­deu­tig­keit. Viel hilft zwar sich strin­gent an die Richt­li­nien von Google zu hal­ten, nur ver­ra­ten die nicht, wel­che Maß­nah­men den meis­ten Ein­fluss auf das Ran­king haben.

Unter den SEO´s gibt es stän­dig kon­tro­verse Dis­kus­sio­nen “was rankt, und was nicht”. Zwar sind einige emp­feh­lens­werte Bücher auf dem Markt, aller­dings hin­ken die auch der Aktua­li­tät stets durch die per­ma­nente Wei­ter­ent­wick­lung des Google Algo­rith­mus hin­ter­her. Die Maß­nahme, die ges­tern noch funk­tio­nierte, kann mor­gen schon keine Bedeu­tung mehr für das Ran­king der eige­nen Web­site haben (Bei­spiel Page Rank).

Wenn man also nicht stän­dig “Trail and Error” spie­len möchte, hält man sich an die Erfah­run­gen der SEO-Experten. Auf der SEMSEO gabs davon reich­lich. Zum Bei­spiel Prof. Dr. Mario Fischer. Er refe­rierte zum Thema Link­auf­bau und Repu­ta­tion. Bei sei­nem Vor­trag viel mir auf, dass es gerade beim Link­auf­bau auf Sau­ber­keit und Qua­li­tät ankommt. Also Dinge, wie Dup­li­cate Con­tent, defekte Links sind abso­lut zu ver­mei­den. Am Schluss sei­nes sehr unter­halt­sa­men Vor­trags stellte er ein neues SEO-Magazin vor, wel­ches in Kürze zwei­mo­nat­lich auf den Markt kommt. Es trägt den Titel Website-Boosting, so wie sein gleich­na­mi­ges Buch.

Span­nend fand ich auch die Prä­sen­ta­tion von Jens Fauld­rath, Team­lei­ter SEO bei der Deut­schen Tele­kom, zum Thema “Inhouse-SEO”. Bei die­sem Vor­trag wurde auf die stra­te­gi­sche Sicht­weise von SEO ein­ge­gan­gen. Die zen­trale Frage war, wie wird unter­neh­mens­weit über alle Pro­dukte und Abtei­lun­gen hin­weg SEO orga­ni­siert und umge­setzt. Eine her­aus­for­dernde Auf­gabe, die sehr viel mit Chan­ge­ma­nage­ment und Pro­zess­op­ti­mie­rung zu tun hat.

Kurz erwäh­nen möchte ich noch die SEO-Klinik am Schluss der SEMSEO. Hier mode­rierte kein gerin­ge­rer als Mar­kus Tand­ler alias “Media­do­nis” das Panel. Es ist ja schon so was wie der Come­dian unter den SEO´s. Der Mann ist ein­fach total unter­halt­sam und weis genau, wovon er spricht. Sein Job war es zusam­men mit wei­tere Exper­ten einige Web­sites von SEO´s aus dem Publi­kum zu prü­fen. Den Mut der Gäste, die sich einem Kurz­test unter­zo­gen, war schon zu bewun­dern, denn Mar­kus nahm kein Blatt vor den Mund und zeigte mög­li­che Schwä­chen auf. Aller­dings tat er das mit viel Witz und Schlagfertigkeit.

Mein Fazit: Such­ma­sch­nen­op­ti­mie­rung ist ein hoch­kom­ple­xes Thema je tie­fer man sich damit beschäf­tigt. Erfreu­li­cher­weise hat der SEO-Markt deut­lich an Serio­si­tät gewon­nen. Das hat man auch an den tol­len Vor­trä­gen auf der SEMSEO gese­hen. Und: Es lohnt sich in jedem Fall, von den Bes­ten zu lernen.

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