Reputation

Social Media als dauerhafte Möglichkeit in der Wahrnehmung der Kunden zu bleiben

Ver­trau­ens­auf­bau per Dia­log — wie Face­book, twit­ter und Blogs bei der Kun­den­ge­win­nung und –bin­dung unterstützen

Social Media als dauerhafte Möglichkeit in der Wahrnehmung der Kunden zu bleibenKun­den­be­zie­hun­gen wer­den in der heu­ti­gen Zeit zu einem gro­ßen Teil über das WWW auf­ge­baut. Dabei spie­len neben der Unternehmens-Website oder dem Web­shop auch soziale Medien, wie Face­book, Google+ oder Blogs eine Rolle im Kun­den­ge­win­nungs­pro­zess. Social Media dient der Inter­ak­tion und des Aus­tau­sches von Mensch zu Mensch. Es wird des­halb immer mehr genutzt, weil hier sehr offen über Erfah­run­gen mit Pro­duk­ten, Dienst­leis­tun­gen, Mar­ken oder Unter­neh­men dis­ku­tiert wird.

Social Media als Markt sehen
Wenn Sie Social Media Platt­for­men als eine Art von Markt­plät­zen betrach­ten, so haben Sie als Unter­neh­men die Mög­lich­keit, sich an die­sem Markt­platz zu betei­li­gen. Er dient aller­dings weni­ger dem direk­ten Ver­kau­fen, son­dern als ver­trau­ens­bil­dende Maß­nahme und dem Auf­bau eines Dia­logs. Viele Unter­neh­men scheuen bis­her den Auf­wand, ihren eige­nen Markt­platz in twit­ter, face­book oder youtube ein­zu­rich­ten. Sie sehen Social Media als pure Zeit­ver­schwen­dung.
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Frü­her war der Stamm­tisch in der Kneipe die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form, um Erfah­run­gen mit Per­so­nen, Fir­men oder Pro­duk­ten aus­zu­tau­schen. “Zu wem gehst Du eigent­lich zum Zahn­arzt, Karl?” Auf diese Frage ant­wor­tet Karl: “Geh´ doch mal zum Dr. Mus­ter­mann, bei dem bin ich schon seit zwei Jah­ren in Behand­lung, der ist wirk­lich gut und sehr gründ­lich”, stellt er fest. “Frü­her war ich ja immer beim Dr. Bei­spiel. Der ist aber immer so unfreund­lich. Des­halb bin ich da nicht mehr hin­ge­gan­gen,” erzählt Karl weiter.

Inter­net­nut­zer machen ver­mehrt Gebrauch von Bewer­tungs­sys­te­men
Meist erfuh­ren die ange­spro­che­nen Ärzte davon nichts. Erst wenn die Pra­xis nicht mehr so lief, mach­ten sie sich Gedan­ken. Dies hat sich in Zei­ten des Inter­nets jedoch geän­dert. Auf zahl­rei­chen Web­sites ver­öf­fent­li­chen Bür­ger ihre Erfah­run­gen, die sie mit Ärzten gemacht haben. Und immer mehr Inter­net­nut­zer machen davon Gebrauch. Wohl dem Arzt, der einen guten Job macht und mit posi­ti­ven Bewer­tun­gen sei­nen Ruf behält. Bei nega­ti­ven Bewer­tun­gen kann die Situa­tion für einen Arzt schon kri­tisch wer­den. Gut, noch hat sich in unse­rer Region die Mög­lich­keit der Bewer­tung von Ärzten nicht so sehr rum­ge­spro­chen. Doch die Ten­denz ist steigend.

Nicht nur Ärzte sind betrof­fen, auch jedes Unter­neh­men
Nicht nur Ärzte sind von die­ser Ent­wick­lung betrof­fen, son­dern jedes Unter­neh­men wird heut­zu­tage durch die Sozia­li­sie­rung des Inter­nets von sur­fen­den Bür­gern “begut­ach­tet”. Es ist ein urmensch­li­ches Prin­zip, sich Mei­nun­gen von Ande­ren ein­zu­ho­len, um sich ein eige­nes Urteil zu bil­den. Die Funk­tion des Erfah­rungs­aus­tau­sches befrie­digt dem­nach ein nor­ma­les Bedürf­nis von uns Allen und hat vor allem ent­schei­den­den Ein­fluss auf unsere Kaufentscheidungen.

Lei­der ist vie­len Unter­neh­men diese Situa­tion über­haupt noch nicht bewusst. Anne M. Schül­ler, Exper­tin für Kun­den­loya­li­tät, bringt es in ihrem aktu­el­len News­let­ter auf den Punkt:

Unter­neh­men beneh­men sich also bes­ser ordent­lich und behan­deln ihre Kun­den gut, denn im Inter­net kommt alles raus. Wer schlechte Leis­tun­gen erbringt, ver­heim­licht, ver­schlei­ert, bei Leis­tungs­fea­tures lügt oder bei der Preis­ge­stal­tung betrügt und so den Kun­den über den Tisch zie­hen will, hat ein ech­tes Pro­blem. Der Kunde näm­lich, der nur pariert und ohn­mäch­tig jeg­li­che Form von ‚Un-Service‘ über sich erge­hen lässt, gehört end­gül­tig der Ver­gan­gen­heit an.

Gemeint ist damit, wie Kun­den sich über Ver­käu­fer, Unter­neh­men oder Ser­vices in Blogs, Bewer­tungspor­ta­len oder Foren äußern. Erfah­rungs­ge­mäß ist es auch im Inter­net nicht anders, wenn sich Nach­rich­ten oder Kom­men­tare ver­brei­ten. Die nega­ti­ven Mel­dun­gen haben eine viel höhere Rele­vanz und sind schnel­ler ver­brei­tet, als die Positiven.

Die wich­tigste Regel: las­sen Sie sich infor­mie­ren
Wie soll­ten Unter­neh­mer mit die­ser Ent­wick­lung umge­hen? Zunächst ist es wich­tig die Mei­nun­gen und Kom­men­tare, die im Web zu Ihrem Unter­neh­men bzw. Ihrer Per­son ver­brei­tet wer­den, zu ken­nen. Dazu gibt es ver­schie­dene Metho­den. Die ein­fachste und kos­ten­lose Mög­lich­keit des auch als “Moni­to­ring” bezeich­ne­ten Vor­gangs ist das Google-Tool “Alert”. Sie abon­nie­ren ein­fach eine Such­wort­kom­bi­na­tion, bei­spiels­weise Ihren Namen oder Ihr Unter­neh­men. Sobald im Inter­net jemand mit der Such­wort­kom­bi­na­tion schreibt, die Sie abon­niert haben, erhal­ten Sie auto­ma­tisch eine Nach­richt per E-Mail.

Myo­nid nut­zen
Ein wei­te­rer Ser­vice, der in der Basis­ver­sion kos­ten­frei ist, bie­tet myonide.de an. Zunächst ist myo­nide eine Web­site, auf der Sie sich per­sön­lich vor­stel­len, quasi eine Art Visi­ten­karte. Der Clou an dem Ser­vice ist jedoch die auto­ma­ti­sierte Monitoring-Funktion. Alles, was über Sie im Web ver­öf­fent­licht wird, erfasst myo­nid und infor­miert Sie darüber.

Was tun, wenn erst mal nega­tive Infor­ma­tio­nen über Sie oder Ihr Unter­neh­men ver­öf­fent­licht sind?

Hatte sich wegen rigider Abmahnmethoden sehr unbeliebt gemacht: Jack Wolfskin

Hat sich wegen rigi­der Abmahn­me­tho­den sehr unbe­liebt gemacht und an Anse­hen ver­lo­ren: Jack Wolfskin

Dazu möchte ich auf einen sehr gut ver­fass­ten Arti­kel von ABAKUS Inter­net Mar­ke­ting ver­wei­sen. In meh­re­ren Schrit­ten wird beschrie­ben, wie Sie es schaf­fen, die nega­ti­ven Mel­dun­gen besei­ti­gen zu las­sen.  Hier kom­men Sie direkt zum Bei­trag. Ein wei­te­rer Arti­kel zum Thema ist auf online-ich.de zu fin­den. In die­sem Blog-Beitrag wird eine Check­liste zum Löschen von Daten angeboten.

Natür­lich gibt noch wei­tere Mög­lich­kei­ten sich über die eigene Repu­ta­tion (= “der gute Ruf”) infor­mie­ren zu las­sen. Der Ser­vice von webreputation.com ist zwar kos­ten­pflich­tig, hat jedoch den Vor­teil, dass Ihnen die Arbeit des Ent­fer­nens nega­ti­ver Kom­men­tare oder Bei­träge abge­nom­men wird.

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