WordPress: Die ideale Content-Management-Lösung für Kleinbetriebe
Blog-Software als preiswerte Alternative — mehr Budget für relevante Inhalte
BITKOM — das Sprachrohr der IT-, Telekommunikations– und Neue-Medien-Branche — hat kürzlich eine Meldung veröffentlicht, dass jedes fünfte deutsche Unternehmen ohne eigene Website ist. Das scheinen die hartnäckigen Verweigerer oder Empfehlunsgmarketing-Könige zu sein. Aus meiner Sicht ist das zwar nicht nachvollziehbar, aber das muss jedes Unternehmen selbst wissen, ob es sich für die Öffentlichkeit auffindbar macht oder nicht. Wenigstens eine Web-Visitenkarte sollte es schon sein.
Technik und Design bestimmen die Paketpreise
Ich glaube es ist nach wie vor so, dass die Kleinunternehmer die Kosten scheuen und einfach keinen Nutzen darin sehen, sich im Web zu präsentieren. Wenn ich die Angebote sehe, die zahlreiche regionale Agenturen ihren Kunden machen, verstehe ich die Zurückhaltung. Website-Pakete werden zwischen 500 und 2000 EURO angeboten. So gut wie alle Angebote sind designgetrieben und werden mit den unterschiedlichen Content-Management-Systemen (CMS) an die Kundschaft verkauft.
Angebote sind für Kleinbetriebe zu teuer
Das ist den meisten zu teuer. Außerdem wird für attraktive und informative Inhalte meist kein Budget berücksichtigt. Den Kunden wird verkauft, dass eine Website dann erfolgreich ist, wenn sie hübsch aussieht. Für eine Web-Visitenkarte mag das in Ordnung sein. Nur brauche ich dazu ein aufwendiges Design und ein CMS? Nein, das geht auch anders, nämlich mit WordPress.
Für was haben Unternehmen eigentlich eine Website, wenn sie aktuelle Veranstaltungen dort nicht veröffentlichen?
Mein fast täglicher Blick auf aktuelle regionale Nachrichten in Osthessennews hat wieder mal eine werbliche Kuriosität zu Tage gebracht. Neben den lesenswerten Artikeln schaue ich natürlich immer auf die eine oder andere Anzeige. Diesmal viel mir das Banner der Schreinerei Seng auf, die zur Hausmesse am 25. und 26. September einlädt. Beim Klick auf die Anzeige öffnet sich eine PDF-Datei mit dem Einladungsflyer zur Hausmesse der Schreinerei Seng. Diese stellt die Einladung zum “Tag des Schreiners” dar.
Ein zur Haumesse umfunktionierter Prospekt?
Außer dem Hinweis auf der ersten Seite haben die Inhalte auf den Folgeseiten nichts unmittelbar mit der Hausmesse zu tun. Ich vermute, dass hier ein bestehender Prospekt einfach mit dem Hausmesse-Hinweis erweitert wurde. Gut, grundsätzlich ist das ok, allerdings bleiben viele Fragen offen. Bekomme ich alle hier vorgestellten Lösungen gezeigt? Gibt es einen Showroom oder was vergleichbares? Welche Ansprechpartner sind vor Ort? Wie sind die Öffnungszeiten? Wo kann ich mir ein Anfahrtsrouting berechnen?
Wo geht´s hier zur Hausmesse?
Schaue ich mal auf die Website. Da wird es sicherlich weitere Informationen geben. Auf der Startseite der Schreinerei Seng angekommen, sehe ich zunächst keinen Hinweis auf die Hausmesse. Auch nach dem Durchforsten aller Navigationspunkte ist nichts von einer Einladung zur Hausmesse zu finden. Für was hat denn das Unternehmen überhaupt eine Website, wenn nicht mal auf die eigene Hausmesse hingewiesen wird? Haben die Angst, es kommen zu viele Besucher?
Wie oft pflegen kleine und mittlere Unternehmen ihre Website? (M)Ein kritischer Beitrag zu einem wichtigen Thema
Mit dieser Frage, die mich seit Jahren beschäftigt, habe ich mich in einem Artikel auseinandergesetzt, den ich kürzlich als Fachpublikation bei online-artikel.de veröffentlicht habe. Zwar gehe ich davon aus, dass er von der Zielgruppe, für die er bestimmt ist, wohl kaum gelesen werden wird, schon gar nicht auf meinem Blog. Trotzdem finde ich es wichtig, dieses Thema anzusprechen.

Unternehmen tun gut daran, ihre Website aktuell zu halten
Ich denke es ist Zeit — und da spreche ich vor allem Web-Agenturen an — Kunden in Sachen Content besser zu unterstützen. Gut, Webentwickler und Designer leben davon, Websites ihren Kunden zu verkaufen.
Meiner Wahrnehmung nach ist jedoch den Kleinunternehmern damit allein nicht gedient. Ich kann mir sogar vorstellen, dass Kunden, die mehrfach in einen Internetauftritt investiert haben und immer noch keinen Erfolg haben, den Glauben an das Web verlieren. Auf der anderen Seite werden die meisten Unternehmener selbst diesen Zustand zu verantworten haben. Die Frage ist deshalb durchaus berechtigt: Wozu ein CMS verkaufen, wenn cirka 70 Prozent der Kunden es gar nicht selbst nutzen?
Ok, ein Design-Relaunch alle zwei bis drei Jahre geht für mich als Web-Redakteur in Ordnung. Allerdings darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Content eine größere Rolle spielt und einen entscheidenden Beitrag für den Erfolg einer Website sorgt. Unternehmer müssen also mehr bei der Webpflege begleitet werden, und das ist ein langfristiger Prozess. Natürlich gehören noch weitere Maßnahmen, wie SEO, SEM, Linkbuilding usw. dazu. Wenn´s aber mit dem Content schon kaum klappt, wozu dann solche Maßnahmen durchführen?
Hier der Link zum Artikel: Einsatz von Contentmanagement-Lösungen in kleinen und mittleren Unternehmen”. Ich freue mich auf Eurer Feedback.

Was war das früher doch so einfach, als es noch kein Internet gab und Kunden über heimische Zeitungen mit Anzeigen zum Kauf von Produkten und Dienstleistungen gewonnen wurden. Eine Agentur bekam den Auftrag die Anzeige zu erstellen. Nach deren Freigabe und Auftragserteilung an die Anzeigenabteilung, war die Arbeit erledigt. Diese Form des Marketings hat sich durch das Internet stark gewandelt.

