Homepage-Pflege

Website für Existenzgründer: 10 Tipps für den Start

Sie möch­ten sich selbst­stän­dig machen? Dann brau­chen Sie eine Web­site. Die gibt es quasi zum Null­ta­rif, wenn Sie selbst Hand anle­gen können.

Eine fir­men­ei­gene Web­site ermög­licht Ihnen in kur­zer Zeit Ihr Unter­neh­men und Ihre Pro­dukte vor­zu­stel­len und Kun­den­kon­takte zu knüp­fen. Jetzt wer­den Sie als Exis­tenz­grün­der sehr wahr­schein­lich nicht gleich mit einem fet­ten Marketing-Budget aus­ge­stat­tet sein und 1500 — 2000 Euro in eine Web­site inves­tie­ren. Das brau­chen Sie als Exis­tenz­grün­der näm­lich gar nicht. Wenn Sie tech­nisch in der Lage sind, eine Web­site selbst zu instal­lie­ren, kos­tet Sie das außer Ihrer Arbeits­zeit kei­nen Cent.

Eine Website ist für jeden Existenzgründer ein MussAller­dings ist der Inter­net­auf­tritt nur ein Teil einer Online­mar­ke­ting­maß­nahme. Nur die Web­site zu bauen und online zu stel­len, reicht nicht. Sie will auch bekannt gemacht sein. Und des­halb will ich Ihnen hier einige Tipps aus der Pra­xis geben, die Ihnen kurz­fris­tig Erfolge mit Ihrem Inter­net­auf­tritt brin­gen werden.

Tipp 1: Ziele defi­nie­ren und klare Posi­tio­nie­rung ausarbeiten

Bevor Sie sich Gedan­ken machen, wie Ihre Web­site aus­zu­se­hen hat, und wel­ches Con­tent Manage­ment Sys­tem Sie ein­set­zen, über­le­gen Sie sich zuerst, was Sie mit Ihrer Web­site errei­chen wol­len. Mög­li­che Ziele kön­nen sein:

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Fuldaer Unternehmer sollten Internetmarketing mehr Priorität einräumen, wenn sie weiterhin Kunden gewinnen wollen

Nur eine Web­site zu haben, ist in Zei­ten von Web­mar­ke­ting, Social Media und Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung zu wenig

jetzt den richtigen strategischen Zug im Marketing machenWas war das frü­her doch so ein­fach, als es noch kein Inter­net gab und Kun­den über hei­mi­sche Zei­tun­gen mit Anzei­gen zum Kauf von Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen gewon­nen wur­den. Eine Agen­tur bekam den Auf­trag die Anzeige zu erstel­len. Nach deren Frei­gabe und Auf­trags­er­tei­lung an die Anzei­gen­ab­tei­lung, war die Arbeit erle­digt. Diese Form des Mar­ke­tings hat sich durch das Inter­net stark gewandelt.

Prin­t­an­zei­gen loh­nen sich immer weni­ger
Auf der einen Seite loh­nen sich Anzei­gen kaum noch, weil die Druck­auf­la­gen der Zei­tun­gen zurück­ge­hen und Men­schen lie­ber im Web ein­kau­fen bzw. sich infor­mie­ren. Und auf der ande­ren Seite macht den Unter­neh­mern das Mar­ke­ting im Web deut­lich mehr Arbeit, denn die bes­ten Plätze in Google — der Ein­stieg aller Ver­brau­cher in die Welt des Inter­nets — sind umkämpft. Die Top-Platzierung muss sich intel­li­gent mit ver­schie­de­nen Onlinemarketing-Maßnahmen erobert wer­den. Weiterlesen

WordPress: Die ideale Content-Management-Lösung für Kleinbetriebe

Blog-Software als preis­werte Alter­na­tive — mehr Bud­get für rele­vante Inhalte

BITKOM — das Sprach­rohr der IT-, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons– und Neue-Medien-Branche — hat kürz­lich eine Mel­dung ver­öf­fent­licht, dass jedes fünfte deut­sche Unter­neh­men ohne eigene Web­site ist. Das schei­nen die hart­nä­cki­gen Ver­wei­ge­rer oder Empfehlunsgmarketing-Könige zu sein. Aus mei­ner Sicht ist das zwar nicht nach­voll­zieh­bar, aber das muss jedes Unter­neh­men selbst wis­sen, ob es sich für die Öffent­lich­keit auf­find­bar macht oder nicht. Wenigs­tens eine Web-Visitenkarte sollte es schon sein.

Website der Enzianhütte Rhön

Tech­nik und Design bestim­men die Paket­preise
Ich glaube es ist nach wie vor so, dass die Klein­un­ter­neh­mer die Kos­ten scheuen und ein­fach kei­nen Nut­zen darin sehen, sich im Web zu prä­sen­tie­ren. Wenn ich die Ange­bote sehe, die zahl­rei­che regio­nale Agen­tu­ren ihren Kun­den machen, ver­stehe ich die Zurück­hal­tung. Website-Pakete wer­den zwi­schen 500 und 2000 EURO ange­bo­ten. So gut wie alle Ange­bote sind design­ge­trie­ben und wer­den mit den unter­schied­li­chen Content-Management-Systemen (CMS) an die Kund­schaft verkauft.

Ange­bote sind für Klein­be­triebe zu teuer
Das ist den meis­ten zu teuer. Außer­dem wird für attrak­tive und infor­ma­tive Inhalte meist kein Bud­get berück­sich­tigt. Den Kun­den wird ver­kauft, dass eine Web­site dann erfolg­reich ist, wenn sie hübsch aus­sieht. Für eine Web-Visitenkarte mag das in Ord­nung sein. Nur brau­che ich dazu ein auf­wen­di­ges Design und ein CMS? Nein, das geht auch anders, näm­lich mit Word­Press.

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Für was haben Unternehmen eigentlich eine Website, wenn sie aktuelle Veranstaltungen dort nicht veröffentlichen?

Mein fast täg­li­cher Blick auf aktu­elle regio­nale Nach­rich­ten in Ost­hes­sen­news hat wie­der mal eine werb­li­che Kurio­si­tät zu Tage gebracht. Neben den lesens­wer­ten Arti­keln schaue ich natür­lich immer auf die eine oder andere Anzeige. Dies­mal viel mir das Ban­ner der Schrei­ne­rei Seng auf, die zur Haus­messe am 25. und 26. Sep­tem­ber ein­lädt. Beim Klick auf die Anzeige öffnet sich eine PDF-Datei mit dem Ein­la­dungs­flyer zur Haus­messe der Schrei­ne­rei Seng. Diese stellt die Ein­la­dung zum “Tag des Schrei­ners” dar.

Die Website der Schreinerei Seng

Die Web­site der Schrei­ne­rei Seng: Aktu­el­ler Hin­weis auf die Haus­messe ver­zwei­felt gesucht

Ein zur Hau­messe umfunk­tio­nier­ter Pro­spekt?
Außer dem Hin­weis auf der ers­ten Seite haben die Inhalte auf den Fol­ge­sei­ten nichts unmit­tel­bar mit der Haus­messe zu tun. Ich ver­mute, dass hier ein beste­hen­der Pro­spekt ein­fach mit dem Hausmesse-Hinweis erwei­tert wurde. Gut, grund­sätz­lich ist das ok, aller­dings blei­ben viele Fra­gen offen. Bekomme ich alle hier vor­ge­stell­ten Lösun­gen gezeigt? Gibt es einen Show­room oder was ver­gleich­ba­res? Wel­che Ansprech­part­ner sind vor Ort? Wie sind die Öffnungs­zei­ten? Wo kann ich mir ein Anfahrts­rou­ting berechnen?

Wo geht´s hier zur Haus­messe?
Schaue ich mal auf die Web­site. Da wird es sicher­lich wei­tere Infor­ma­tio­nen geben. Auf der Start­seite der Schrei­ne­rei Seng ange­kom­men, sehe ich zunächst kei­nen Hin­weis auf die Haus­messe. Auch nach dem Durch­fors­ten aller Navi­ga­ti­ons­punkte ist nichts von einer Ein­la­dung zur Haus­messe zu fin­den. Für was hat denn das Unter­neh­men über­haupt eine Web­site, wenn nicht mal auf die eigene Haus­messe hin­ge­wie­sen wird? Haben die Angst, es kom­men zu viele Besucher?

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Wie oft pflegen kleine und mittlere Unternehmen ihre Website? (M)Ein kritischer Beitrag zu einem wichtigen Thema

Mit die­ser Frage, die mich seit Jah­ren beschäf­tigt, habe ich mich in einem Arti­kel aus­ein­an­der­ge­setzt, den ich kürz­lich als Fach­pu­bli­ka­tion bei online-artikel.de ver­öf­fent­licht habe. Zwar gehe ich davon aus, dass er von der Ziel­gruppe, für die er bestimmt ist, wohl kaum gele­sen wer­den wird, schon gar nicht auf mei­nem Blog. Trotz­dem finde ich es wich­tig, die­ses Thema anzusprechen.

Unternehmen tun gut daran ihre Website aktuell zu halten

Unter­neh­men tun gut daran, ihre Web­site aktu­ell zu halten

Ich denke es ist Zeit — und da spre­che ich vor allem Web-Agenturen an — Kun­den in Sachen Con­tent bes­ser zu unter­stüt­zen. Gut, Webent­wick­ler und Desi­gner leben davon, Web­sites ihren Kun­den zu verkaufen.

Mei­ner Wahr­neh­mung nach ist jedoch den Klein­un­ter­neh­mern damit allein nicht gedient. Ich kann mir sogar vor­stel­len, dass Kun­den, die mehr­fach in einen Inter­net­auf­tritt inves­tiert haben und immer noch kei­nen Erfolg haben, den Glau­ben an das Web ver­lie­ren. Auf der ande­ren Seite wer­den die meis­ten Unter­neh­me­ner selbst die­sen Zustand zu ver­ant­wor­ten haben. Die Frage ist des­halb durch­aus berech­tigt: Wozu ein CMS ver­kau­fen, wenn cirka 70 Pro­zent der Kun­den es gar nicht selbst nutzen?

Ok, ein Design-Relaunch alle zwei bis drei Jahre geht für mich als Web-Redakteur in Ord­nung. Aller­dings darf nicht außer Acht gelas­sen wer­den, dass der Con­tent eine grö­ßere Rolle spielt und einen ent­schei­den­den Bei­trag für den Erfolg einer Web­site sorgt. Unter­neh­mer müs­sen also mehr bei der Web­pflege beglei­tet wer­den, und das ist ein lang­fris­ti­ger Pro­zess. Natür­lich gehö­ren noch wei­tere Maß­nah­men, wie SEO, SEM, Link­buil­ding usw. dazu. Wenn´s aber mit dem Con­tent schon kaum klappt, wozu dann sol­che Maß­nah­men durchführen?

Hier der Link zum Arti­kel: Ein­satz von Contentmanagement-Lösungen in klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men”. Ich freue mich auf Eurer Feedback.

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