Kuriositäten

Die Gefahr von Zeitungen und Fernsehen sind allgegenwärtig

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Ein Ver­such den Spieß in Sachen Medi­en­nut­zung umzudrehen.

Wer sich mit dem Thema Social Media so inten­siv beschäf­tigt wie ich, hat für das Pro und Kon­tra immer ein offe­nes Ohr. Ein Arti­kel im Ful­daer Markt­korb vom 09.02.11 ist Anlass für die­sen Blog­bei­trag, bei dem (wie­der mal) vor den Gefah­ren von Social Media gewarnt wird. Dies­mal ist vom “Vir­tu­el­lem Strip­tease bei Face­book & Co.” die Rede.

Mediennutzung in den letzten 30ig JahrenAuch wenn die Bericht­er­stat­tung grund­sätz­lich wich­tig ist, werde ich den Ein­druck nicht los, dass die klas­si­schen Medien, wie Zei­tun­gen, Radio und TV ein Pro­blem mit der Kon­kur­renz aus dem Inter­net haben. Wenn ich den Arti­kel lese, wird mei­nem Gewis­sen ein­ge­re­det, dass ich glück­li­cher und siche­rer lebe, wenn ich soziale Medien im Inter­net meide.

Die­ses Feed­back erhalte ich oft auch in Gesprä­chen mit Kun­den. Diese ste­hen durch die meist ein­sei­tige Bericht­er­stat­tung aus dem Fern­se­hen — bei­spiels­weise face­book — nega­tiv gegen­über. Ihre Wahr­neh­mung wird auf eine Gene­ra­li­sie­rung redu­ziert. Näm­lich face­book ist böse und eine Daten­krake. Also las­sen wir bes­ser die Fin­ger davon.

Auf Basis des Arti­kels im Ful­daer Wer­be­blätt­chen drehe ich nun den Spieß mal um und zwar so, als wäre er von jeman­den geschrie­ben wor­den, der in der Social Media-Welt lebt und auf die Gefah­ren von Zei­tun­gen und Fern­se­hen auf­merk­sam macht. Ich emp­fehle par­al­lel den Arti­kel des Markt­korbs in einem zwei­ten Brow­ser­fens­ter zu öffnen, um die The­ma­tik zu ver­ste­hen bzw. zu ver­fol­gen.

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Wo bitte geht´s hier zum Fachvortrag? Veranstaltungsort verzweifelt gesucht!

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Wie­der ein irri­tie­ren­des Werbe-Banner auf osthessen-news.de

Anzeige der Fa. Juchheim

Werbe-Banner von der Firma Juch­heim auf osthessen-news.deEs ist noch gar nicht so lange her, als ich mich über eine Banner-Werbung einer Schrei­ne­rei ver­wun­derte, die bei osthessen-news.de geschal­tet war. Damals lud die Schrei­ne­rei Seng zum Tag der offe­nen Tür ein, ohne die­sen Ter­min auf ihrer Web­site kund zu tun. Heute stoße ich schon wie­der bei mei­nem täg­li­chen Streif­zug über mein Lieblings-Nachrichtenportal auf ein sinn­lo­ses Ban­ner. Dies­mal ist es der Fens­ter­bauer Juch­heim, der zum „Akti­ons­tag War­mes Haus“ ein­lädt.

Span­nen­des Thema

Das Thema ist sicher­lich sehr inter­es­siert für viele Eigen­heim­be­sit­zer, die vor der Ent­schei­dung ste­hen ihr Haus in Bezug auf eine moderne Däm­mung zu sanie­ren. Auch ich bin davon betrof­fen, weil ich in einem noch unsa­nier­ten Miets­haus wohne.

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Für was haben Unternehmen eigentlich eine Website, wenn sie aktuelle Veranstaltungen dort nicht veröffentlichen?

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Mein fast täg­li­cher Blick auf aktu­elle regio­nale Nach­rich­ten in Ost­hes­sen­news hat wie­der mal eine werb­li­che Kurio­si­tät zu Tage gebracht. Neben den lesens­wer­ten Arti­keln schaue ich natür­lich immer auf die eine oder andere Anzeige. Dies­mal viel mir das Ban­ner der Schrei­ne­rei Seng auf, die zur Haus­messe am 25. und 26. Sep­tem­ber ein­lädt. Beim Klick auf die Anzeige öffnet sich eine PDF-Datei mit dem Ein­la­dungs­flyer zur Haus­messe der Schrei­ne­rei Seng. Diese stellt die Ein­la­dung zum “Tag des Schrei­ners” dar.

Die Website der Schreinerei Seng

Die Web­site der Schrei­ne­rei Seng: Aktu­el­ler Hin­weis auf die Haus­messe ver­zwei­felt gesucht

Ein zur Hau­messe umfunk­tio­nier­ter Pro­spekt?
Außer dem Hin­weis auf der ers­ten Seite haben die Inhalte auf den Fol­ge­sei­ten nichts unmit­tel­bar mit der Haus­messe zu tun. Ich ver­mute, dass hier ein beste­hen­der Pro­spekt ein­fach mit dem Hausmesse-Hinweis erwei­tert wurde. Gut, grund­sätz­lich ist das ok, aller­dings blei­ben viele Fra­gen offen. Bekomme ich alle hier vor­ge­stell­ten Lösun­gen gezeigt? Gibt es einen Show­room oder was ver­gleich­ba­res? Wel­che Ansprech­part­ner sind vor Ort? Wie sind die Öffnungs­zei­ten? Wo kann ich mir ein Anfahrts­rou­ting berechnen?

Wo geht´s hier zur Haus­messe?
Schaue ich mal auf die Web­site. Da wird es sicher­lich wei­tere Infor­ma­tio­nen geben. Auf der Start­seite der Schrei­ne­rei Seng ange­kom­men, sehe ich zunächst kei­nen Hin­weis auf die Haus­messe. Auch nach dem Durch­fors­ten aller Navi­ga­ti­ons­punkte ist nichts von einer Ein­la­dung zur Haus­messe zu fin­den. Für was hat denn das Unter­neh­men über­haupt eine Web­site, wenn nicht mal auf die eigene Haus­messe hin­ge­wie­sen wird? Haben die Angst, es kom­men zu viele Besucher?

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So lieblos kann Website-Pflege sein — dabei wäre es so einfach

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Screenshot der Veranstaltungsbeschreibung des Familienfestes der GWV

Screen­shot der Ver­an­stal­tungs­be­schrei­bung des Fami­li­en­fes­tes der GWV

Heute sah ich ein anspre­chen­des Ban­ner der GWV auf osthessen-news.de. Es lädt Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zum Fami­li­en­tag in das Was­ser­werk Göt­zen­loch ein. Weil die Wer­bung schön gemacht ist und ich wis­sen wollte, wo sich das Was­ser­werk befin­det, kli­cke ich auf das Ban­ner. Zuerst lande ich auf einer vor­ge­schal­te­ten Weichen-Seite, die unsin­ni­ger­weise zwi­schen Stadt und Region unter­schei­det. Nach einem wei­te­ren Klick lande ich schließ­lich auf der Start­seite der Gas und Was­ser­ver­sor­gung Fulda GmbH. Bis ich dann tat­säch­lich auf der eigent­li­chen Beschrei­bung der Ver­an­stal­tung gelan­det bin, sind schon mal vier Klicks von mir getä­tigt worden.

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Orthopädischer Bandwurmsatz

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Schaufensterfoto des Wyker Orthopäden

Schau­fens­ter­foto des Wyker Orthopäden

Fami­li­en­be­dingt bin ich oft auf der Insel Föhr. Bei unse­ren Streif­zü­gen durch die Wyker City bleibe ich immer wie­der erstaunt vor einem ortho­pä­di­schen Geschäft ste­hen. Nicht, dass mir die Aus­lage und die Schau­fens­ter­ge­stal­tung unbe­dingt gefal­len würde. Es ist viel­mehr die Art und Weise, wie der Inha­ber sich posi­tio­niert. Auf drei hand­ge­mal­ten Tafeln, die einen Wer­be­charme der 50iger Jahre aus­strah­len, wird den Pas­san­ten erklärt, was sie erwar­tet, wenn Sie das Geschäft betreten.

Das Beste ist dabei die Tafel “Betreu­ung”. Dar­auf ist zu lesen:

Ich bin in der Lage und bereit, Ihnen nach den moderns­ten Erkennt­nis­sen, wel­che aus eige­ner über 35 jäh­ri­gen Berufs­pra­xis unter Berück­sich­ti­gung aller indi­vi­du­el­len Gege­ben­hei­ten und Erfor­der­nisse Ihrer Füße, Fuß­stüt­zen zu model­lie­ren, die Ihnen das schmerz­freie Gehen wie­der ermög­li­chen sowie das Fuß­lei­der behe­ben, bzw. eine Ver­schlim­me­rung zu ver­mei­den helfen.

Wow, das sind 48 Worte in einem Satz. Da hat sich der Schrei­ber rich­tig Arbeit gemacht. Anschei­nend war es ihm wich­tig so viel wie mög­lich an Infor­ma­tio­nen in einem Satz unter­zu­brin­gen. Das ist ihm abso­lut gelun­gen. Viel­leicht muss man als Leser die Tafel eher als Kunst­werk anse­hen, denn die Buch­sta­ben sind alle hand­ge­malt. So sieht noch Mar­ke­ting alter Schule aus.

Zuge­ge­ben neige ich ab und zu auch mal dazu einen län­ge­ren Satz zu for­mu­lie­ren, aber das ist schon wirk­lich heavy. Wenn Sie mal auf Föhr ver­wei­len, unbe­dingt mal rein­schauen. Das Geschäft befin­det sich in der Gro­ßen Straße. Viel Spaß beim (mehr­mals) Lesen (bis man es ver­stan­den hat).

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