Erfolglose KMU-Websites: Designverliebt statt Content getrieben
Anscheinend haben manche Unternehmen immer noch nicht genug Geld in den Satz gesetzt, wenn sie nach wie vor Websites nur nach dem Design beurteilen.
Es ist die immerwährende Diskussion, die ich mit Leuten führe, die glauben eine gute Website muss vor allem eins sein: Gut aussehen. Das kann zugegeben schon ziemlich nerven, denn meist sind diese Website eins nicht: Erfolgreich. Deshalb wird es Zeit hier mal eine klare Ansage zu machen, was wirklich an einer erfolgreichen KMU-Website relevant ist.
“Keine Ahnung haben wir viel”: Nicht nur Firmenchefs haben oft keinen blassen Schimmer, was eine gute Website wirklich ausmacht. Auch genügend Designer glauben immer noch, dass die Optik das Erfolgskriterium einer Firmen-Website darstellt. Das schlimme daran ist: Kunden glauben das. Selbst in der heutigen Zeit, wo es sich doch rumgesprochen haben müsste, dass es vor allem die Inhalte sind, die in erster Linie Kunden und Suchmaschinen überzeugen.

Abbildung oben: Sicherlich gibt es schönere Websites: Ihre Gute Fee ist ein Low-Budget-Projekt, welches ich umgesetzt habe. Durch die Suchmaschinenoptimierung bekommt die Kundin mehrere Anfragen pro Woche. Vorher hatte sie gar keine bekommen.
Von wem rede ich: Von Unternehmens-Website kleinerer und mittlerer Unternehmen. Meiner bevorzugte Zielgruppe. Angesichts meist nicht so großer Budgets vertilgen bei Standardprojekten die Gestaltung und die technische Umsetzung den Löwenanteil der Kosten. Texte und Bilder sind oft auf das nötigste reduziert. Die OnPage-Suchmschinenoptimierung wird so gut wie gar nicht berücksichtigt. Das ist der derzeitige Stand meiner Erkenntnisse bei vielen Projekten, mit denen ich in Berührung komme. Ein unhaltbarer Zustand in unserer Region wie ich meine.
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Regionales Onlinemarketing ist Pflicht für Unternehmen, die lokal gefunden werden wollen
Tipps, wie Sie davon profitieren und was Sie alles dazu tun sollten
Gute Nachrichten für lokal orientierte Geschäfte bzw. Unternehmen. Die Möglichkeiten des regionalen Onlinemarketings haben sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Zahlreiche Anbieter haben sich auf ortsbezogene Dienste spezialisiert und unterstützen Sie dabei, besser im Internet gefunden zu werden.
Mobile als Treiber des ortsbezogenen Internetmarketings
Getrieben ist dieser Prozess durch den Ausbau der Mobilfunknetzte mit den Übertragungstechniken UMTS und LTE. Damit gehen immer mehr Menschen mit ihrem Smartphone ins Internet, weil der schnelle Zugang nahezu überall verfügbar ist. Der Nutzen ist für die Anwender enorm. Nicht zuletzt die Software der Smartphones (die sogenannten Apps) erlauben die Entwicklung praktischer Applikationen, die User dabei unterstützen, Informationen von dem Ort zu erhalten, wo sie sich gerade auhalten.
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Authentisches Marketing ist im Internetzeitalter angesagt
Die Veränderung zu akzeptieren, ein “echtes” Marketing umzusetzen, fällt vielen Unternehmen immer noch schwer
Was war das doch früher so einfach, mit Werbung seine Kunden zu gewinnen. Im Internet-Zeitalter funktioniert das allerdings nicht mehr. Werbung wird im Web kaum geduldet und in den Printmedien verliert sie ebenfalls an Bedeutung, da die Auflagen sinken und die Kunden lieber im Internet surfen. Was haben Unternehmer und Marketingentscheider also zu tun, wenn sie Kunden weiterhin erreichen wollen? Weniger Werbung, oder kompetenzorientierte Werbung oder im Idealfall gar keine Werbung.
Die Lösung heißt “authentisches Marketing”. Authentisches Marketing bedeutet vor allem viel selbst machen. Und genau das fällt vielen Unternehmen schwer umzusetzen, weil sie es nicht einfach delegieren oder outsourcen können.
Für was haben Unternehmen eigentlich eine Website, wenn sie aktuelle Veranstaltungen dort nicht veröffentlichen?
Mein fast täglicher Blick auf aktuelle regionale Nachrichten in Osthessennews hat wieder mal eine werbliche Kuriosität zu Tage gebracht. Neben den lesenswerten Artikeln schaue ich natürlich immer auf die eine oder andere Anzeige. Diesmal viel mir das Banner der Schreinerei Seng auf, die zur Hausmesse am 25. und 26. September einlädt. Beim Klick auf die Anzeige öffnet sich eine PDF-Datei mit dem Einladungsflyer zur Hausmesse der Schreinerei Seng. Diese stellt die Einladung zum “Tag des Schreiners” dar.
Ein zur Haumesse umfunktionierter Prospekt?
Außer dem Hinweis auf der ersten Seite haben die Inhalte auf den Folgeseiten nichts unmittelbar mit der Hausmesse zu tun. Ich vermute, dass hier ein bestehender Prospekt einfach mit dem Hausmesse-Hinweis erweitert wurde. Gut, grundsätzlich ist das ok, allerdings bleiben viele Fragen offen. Bekomme ich alle hier vorgestellten Lösungen gezeigt? Gibt es einen Showroom oder was vergleichbares? Welche Ansprechpartner sind vor Ort? Wie sind die Öffnungszeiten? Wo kann ich mir ein Anfahrtsrouting berechnen?
Wo geht´s hier zur Hausmesse?
Schaue ich mal auf die Website. Da wird es sicherlich weitere Informationen geben. Auf der Startseite der Schreinerei Seng angekommen, sehe ich zunächst keinen Hinweis auf die Hausmesse. Auch nach dem Durchforsten aller Navigationspunkte ist nichts von einer Einladung zur Hausmesse zu finden. Für was hat denn das Unternehmen überhaupt eine Website, wenn nicht mal auf die eigene Hausmesse hingewiesen wird? Haben die Angst, es kommen zu viele Besucher?
Wenn regionale Werbeagenturen Websites bauen — ein Erfahrungsbericht
Werbeagenturen, vor allem in der Region Osthessen, sind meist recht breitbandig aufgestellt. Damit meine ich die vielen Dienstleistungen und Produkte (Anzeigengestaltung, Werbegrafik, Werbegeschenke, Mailings usw.), die von den Agenturen angeboten werden. In einem Landkreis, wo nicht jede Spezialisierung, wie meine Dienstleistung als Internet-Redakteur eine dauerhafte Einnahmequelle ist, versuchen die Agenturen eben “alles aus einer Hand” anzubieten.
Rückständige Internetpräsenzen
So kommt es immer wieder vor, dass ich die Website-Pflege und deren Vermarktung von Kunden übernehme, deren Firmen-Website von einer Werbeagentur erstellt wurde. Obwohl ich den Agenturen grundsätzlich nicht unterstellen will, bei Webprojekten kein gutes Händchen zu haben, ist es bisher immer so gewesen, dass die Websites vom Design, von der Technik und von den Inhalten um Jahre zurückliegt. Ganz zu schweigen von nützlichen Mehrwerten und der suchmaschinenfreundlichen Integration der Inhalte. Ohne gravierende Änderungen der Texte inkl. eines kompletten Neustarts für On-Page-SEO, konnte ich bisher kein Projekt übernehmen. Nicht einmal so Basiselemente, wie TitleTag, Descriptions und beschriftete Fotos sind von den Agenturen umgesetzt worden. Der textliche Stil gleicht dem einer Werbebroschüre.
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Was war das früher doch so einfach, als es noch kein Internet gab und Kunden über heimische Zeitungen mit Anzeigen zum Kauf von Produkten und Dienstleistungen gewonnen wurden. Eine Agentur bekam den Auftrag die Anzeige zu erstellen. Nach deren Freigabe und Auftragserteilung an die Anzeigenabteilung, war die Arbeit erledigt. Diese Form des Marketings hat sich durch das Internet stark gewandelt.

