Monats-Archive: Mai 2010

Typo3-Backoffice-Konfigurationen aus Redakteurssicht — dilettantisch oder professionell?

Typo3 zählt unbe­strit­ten zu den am meist ein­ge­setz­ten Con­tent Manage­ment Sys­te­men über­haupt. Ob Klein­un­ter­neh­men oder Kon­zern, es gibt wohl kaum eine Unter­neh­mens­größe, wo die Lösung nicht im Ein­satz ist. Für einen Internet-Redakteur, wie mich bleibt bei der Pflege mit Typo3 so gut wie kein Wunsch offen. Das CMS ist ein­fach zu bedie­nen und man kann sehr effi­zi­ent damit arbei­ten. Vor­aus­ge­setzt die Kon­fi­gu­ra­tion wurde vom Ent­wick­ler und Admi­nis­tra­tor pro­fes­sio­nell umge­setzt.
 
Mise­ra­ble Kon­fi­gu­ra­tion des BackOffice

Typo3-Backoffice

Da ich häu­fig die Website-Pflege von Internet-Projekten über­nehme, die mit Typo3 rea­li­siert sind, habe ich einen guten Über­blick, wel­che Typo3-Agentur hier sau­bere Arbeit lie­fert und wel­che nicht. Die letzte Zeit häu­fen sich jedoch Pro­jekte, bei dem mir als Redak­teur die Haare zu Berge ste­hen und ich mich frage, was sich die Ent­wick­ler dabei gedacht haben so ein mise­ra­bel kon­fi­gu­rier­tes Back­of­fice zu übergeben.

Bis­her bin ich ja durch mei­nen Part­ner Andreas Kempf von Web-Aktiv sehr ver­wöhnt wor­den. So, wie er eine Web­site vom Lay­out anlegt, so funk­tio­niert sie auch im Back­of­fice. Also ent­spre­chend kon­fi­gu­rierte Spal­ten, eine sau­ber auf­ge­baute Navi­ga­ti­ons­struk­tur und ein durch­dach­tes CSS-Konzept für die Text­ge­stal­tung.

Keine Selbstverständlichkeit
Dass das keine Selbst­ver­ständ­lich­keit ist, erfuhr ich kürz­lich bei der Über­nahme eines Pro­jek­tes, bei dem das Tem­plate und die Struk­tur des Back­of­fice von­ein­an­der abwi­chen. Es wurde quasi gar nichts kon­fi­gu­riert. Ob die rechte oder linke Spalte funk­tio­niert, musste ich aus­pro­bie­ren. Prompt viel das ganze Lay­out bei der Vor­schau aus dem Rah­men. Und als ich zu tex­ten begann, stellte ich fest, dass es gar keine sinn­volle Struk­tur zum Auf­bau des Inhalts gab. Über­schrif­ten wur­den eben mit einer grö­ße­ren Schrift erstellt. Von H1, H2, H3-Tags hatte der Ent­wick­ler anschei­nend noch nie was gehört. Weiterlesen

Google liefert bessere Suchergebnisse — weg vom “Blickfriedhof”

In einem Inter­view von media-treff.de mit Lars Lehne von Google wird erklärt, wie sich die Ansicht des Such­er­geb­nis­ses der Such­ma­schine ver­än­dert hat. Lars Lehne berich­tet, dass Such­er­geb­nisse jetzt “mund­ge­rech­ter” und mit mehr Tiefe für End­kon­su­men­ten dar­ge­stellt wer­den. Inter­es­sant ist sein Aspekt in Bezug auf mit­tel­stän­dige Unter­neh­men. Er ist der Auf­fas­sung, dass mit den neuen Mög­lich­kei­ten die Unter­neh­men nicht nur ihre eigene Web­site als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal nut­zen soll­ten, son­dern auch in ande­ren Berei­chen, wie News, Bil­der und Blogs ver­tre­ten sein soll­ten.  Die Suche im Inter­net bezeich­net er als “Rück­grat” der Kom­mu­ni­ka­tion. Ein Zen­tral­nerv, der alle Kom­mu­ni­ka­tion zusam­men­führt. Ein wirk­lich infor­ma­ti­ves Interview.

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