Wie bei einem optisch gelungenen Internetprojekt die Chancen zur Kundengewinnung vertan werden

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Letz­tens ist mir wie­der mal eher zufäl­lig ein Inter­net­pro­jekt „unter die Maus gekom­men“, wo ich mir gleich dachte, hier fehlt doch was. Es geht um die Web­site www.fladung-spa.de der Firma Fla­dung aus Hof­bie­ber. Zunächst das Posi­tive: Toll gestal­tete Web­site mit auf­wen­dig pro­du­zier­tem Foto­ma­te­rial, alles wer­tig, emo­tio­nal und mit moder­ner Galerie-Technik in Szene gesetzt; ein­fach zu bedie­nen. Im ers­ten Moment also wirk­lich ansprechend.

Der erste Ein­druck: Klasse!
Nach nähe­rer Betrach­tung kommt dann das Nega­tive zutage: So ziem­lich alles, was dazu bei­tra­gen würde die Web­site auf­find­bar zu machen, fehlt. Keine beschrif­te­ten Bil­der, wenn Texte vor­han­den sind, dann sind sie im Bild inte­griert, keine Titel-Tags, keine Descrip­tion, keine such­ma­schi­nen­freund­li­chen URLs. Echt ein Jam­mer! Hier wurde wie­der mal kurz vorm Ziel ein­fach auf­ge­hört. Dabei ist die Web­site mit Typo3 rea­li­siert, bei dem diese redak­tio­nel­len Pro­zesse ganz ein­fach umge­setzt wer­den können.Website der Fladung Spa GmbH aus Hofbieber

Basics der Website-Pflege wer­den nicht beach­tet
Diese Bei­spiel zeigt mir, wie sehr Web­pro­jekte immer noch viel zu design– und tech­nik­ge­trie­ben sind. Aus­sa­ge­kräf­tige Inhalte, die neben der Such­ma­schi­nen­re­le­vanz dazu die­nen Besu­cher gezielt zu infor­mie­ren, wer­den ver­nach­läs­sigt. Selbst sol­che Basics, wie die Pflege der Meta-Tags, wer­den nicht beachtet.

Wer ist schuld?
Es stellt sich natür­lich die Frage, wem der Schwarze Peter jetzt zuzu­schrei­ben ist. Hat die Agen­tur schlicht­weg ver­ges­sen, dar­auf auf­merk­sam zuma­chen? Gab es keine Redak­ti­ons­schu­lung, wo diese Dinge hät­ten ange­spro­chen wer­den sol­len? Oder ist dem Kun­den der Feh­ler gar nicht bewusst? Mag sein, dass die Ziele des Unter­neh­mens den Inter­net­auf­tritt nicht zum favo­ri­sier­ten Mar­ke­ting­in­stru­ment machen. Recht­fer­tigt das aller­dings sol­che Unzulänglichkeiten?

Nur zwei Pro­zent bis zum Ziel
Nur zum Ver­ständ­nis: Vom Arbeits­auf­wand sind etwa 98 Pro­zent der Auf­ga­ben erle­digt. Es feh­len ledig­lich 2 Pro­zent an Arbeit, die sich aller­dings ele­men­tar auf den Such­er­folg der Web­site aus­wir­ken. Wenn hier also nichts dafür getan wird, die 100% zu errei­chen, dann frage ich mich, wieso über­haupt so ein Auf­wand betrie­ben wurde?

Meine Sorge ist fol­gende: Die Wahr­schein­lich­keit ist hoch, wie­der mal einen Kun­den zu ver­grau­len, der viel­leicht die Hoff­nung von sei­nem Inter­net­auf­tritt hat, den ein oder ande­ren Kun­den damit zu gewin­nen. So ist es jeden­falls fast aussichtslos.

Viel­licht hilft ja der Link weiter:

Video: Bear­bei­ten von Sei­ten­ei­gen­schaf­ten in Typo3

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2 Antworten auf Wie bei einem optisch gelungenen Internetprojekt die Chancen zur Kundengewinnung vertan werden

  • andreas sagt:

    Mich würde inter­es­sie­ren, ob der betrof­fene Web­site­be­trei­ber schon in irgend einer Weise auf die Kri­tik rea­giert hat.
    Wenn nicht, dann hat er soeben die 2. Chance ver­tan. Ob er eine wei­tere bekommt ist fraglich.

  • Thomas Noll sagt:

    Lei­der nicht, obwohl ich ihn ange­schrie­ben und auch auf die Män­gel auf­merk­sam gemacht habe.

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